Räuchern gehört zur Kultur

Räuchern ist ein altes Ritual. Geräuchert wird in allen Kulturen. Unsere Vorfahren räucherten, um Räume und Ställe von negativen Energien zu reinigen. Sie nutzen das Räuchern, um die Konzentration zu fördern, um sich anregen oder aufmuntern zu lassen, um sich zu erden oder – genau das Gegenteil – um Zugang zu höheren Sphären zu finden. So wurde beispielsweise das Weissagen durch Räuchern gefördert.

 

Meist war das Räuchern in den Jahreslauf eingebettet und wurde besonders an bestimmten Feiertagen zelebriert – bei Sonnenwenden sowie Tag- und Nachtgleichen und anderen Ereignissen.

 

In der katholischen Kirche wird bis heute mit Weihrauch geräuchert. 

 

Zum Räuchern verwendet man Kraut, Wurzeln, Blüten und Früchte, sowie Harze, Hölzer, Rinden und Samen. Je nach Inhaltsstoffen wirkt Räucherwerk belebend und erfrischend, entspannend, besänftigend oder aufmunternd.

 

Stimmen Sie sich mit einem eigenen Ritual auf das Räuchern vor: Zerkleinern und verreiben Sie das Räucherwerk in einem Mörser – wenn Sie mögen, bis sie nur noch Pulver haben.